Präsident François Hollande forderte die Franzosen zu einer Gedenkminute am Donnerstagmittag auf. Sein Premier Manuel Valls bat Unternehmer, dies den Angestellten zu ermöglichen.
Zur gleichen Zeit will die Nationalversammlung an die Opfer des Anschlags auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» mit einer Zeremonie erinnern. An der berühmten Kathedrale Notre-Dame im Herzen von Paris sollen zum Gedenken die Glocken läuten.
Schweige-Kundgebung in Luxemburg
In Luxemburg hat der Presserat für Donnerstag um 11.30 Uhr zu einer Schweige-Kundegebung auf der Place de Clairefontaine aufgerufen. Auch Regierungschef Xavier Bettel will daran teilnehmen. Bereits am Mittwochabend hatten mehr als hundertfünfzig Personen vor dem Parlament in Luxemburg an einer Solidaritätskundgebung für die Opfer des Anschlags teilgenommen. Unter den Teilnehmern befanden sich auch viele Journalisten und Politiker, Sie hielten Pappkarten mit der Aufschrift «Je suis Charlie» hoch.
Hollande berief für den Morgen eine weitere Sondersitzung des Kabinetts ein. Außerdem will er führende Oppositionspolitiker treffen, darunter den UMP-Chef und Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy.
Nach dem Anschlag auf das religionskritische Magazin sind die beiden mutmaßlichen Attentäter weiter auf der Flucht. Es mehren sich die Anzeichen, dass es einen islamistischen Hintergrund gibt. Die Polizei fahndet mit tausenden Beamten und Spezialkräften in mehreren Städten nach den Brüdern Said (34) und Chérif K. (32). Ein mutmaßlicher Helfer der beiden Brüder stellte sich nach knapp zwölf Stunden freiwillig der Polizei. Er soll seine Unschuld beteuern.
Zu Demaart








































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