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Houellebecq verlässt Paris

Houellebecq verlässt Paris
(dpa)

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Der französische Schriftsteller Michel Houellebecq hat sich nach dem Anschlag auf die Redaktion von "Charlie Hebdo" aus Paris zurückgezogen.

Das bestätigte ein Sprecher seines Verlags Flammarion am Freitag in Paris. Houellebecq halte sich in Frankreich auf, sagte der Sprecher. Bisher sei nicht bekannt, für wie lang der Autor der französischen Hauptstadt fernbleiben wolle. Nach dem Anschlag auf das Satiremagazin trauere der 56-Jährige um den Tod seines Freundes Bernard Maris, der bei dem Mordanschlag auf die Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» getötet wurde. Houellebecq sei tief betroffen, hieß es beim Verlag. Zudem will Houellebecq seinen islamkritischen Roman «Soumission» (Unterwerfung) vorläufig nicht mehr bewerben.

Der Anschlag auf die Redaktion von «Charlie Hebdo» mit zwölf Toten wurde am Mittwoch am Tag des Erscheinens des Buches in Frankreich verübt. Houellebecq beschreibt darin das Leben in Frankreich unter einem muslimischen Präsidenten. Die Ausgabe von «Charlie Hebdo» vom Mittwoch hatte eine Karikatur über den Autor auf der ersten Seite.