Im Herbst gab es viel Polemik um die Notdurft von Busfahrern. Es fehlt einfach an Toiletten. Zwischen Gewerkschaften, Ministerium, öffentlichem Nahverkehr und Kommunen gab es regen Briefverkehr. Der Streit fand seinen Weg auch in die Presse.
Manche Gemeinden stellten mobile Klos auf, unter anderem in Rodange. Für die Toilette am Parking Fonderie fanden sich dankende Abnehmer und den Bussfahrern. Damit scheint dort jetzt aber Schluss zu sein. An dem Dixi-Klo hängt seit kurzem ein Schloss. Die Tür zum Mobil-Lokus ist verriegelt. Wer der Übeltäter war, ist noch nicht gewusst. Der Schlüssel der Busfahrer passte nicht drauf. Am Abend folgte aber des Rätsels Lösung. Das Schloss war beschädigt worden. Dadurch hatten die Busfahrer trotz des richtigen Schlüssels Probleme das WC zu öffnen. Nachdem die Ursache festgestellt worden war, war die Reparatur ein Klacks. Das Klo kann also wieder von allen Busfahrern benutzt werden.
In naher Zukunft soll des Weiteren eine «Sanitärinstsllation» wie sie in Kayl-Brill und Küntzig-Terminus steht auch in Rodange installiert werden.
In der US-Stadt Seattle hat die Stadtverwaltung eine besondere Idee für Busfahrer. Die Angestellten der Verkehrsgesellschaft «King County Metro Transit» sind dort genötigt, Windeln oder eine Urinflasche mit sich zu führen, weil es auf ihren Routen keine benutzbaren Toiletten gibt.
Zu Demaart
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