Die Einbruchswelle scheint seit einem halben Jahr hierzulande ununterbrochen zu sein. Eine Statec-Studie belegt nun, dass in den letzten fünf Jahren 10 Prozent der Luxemburger Haushalte von Einbrechern heimgesucht worden sind, bei 9 Prozent der Bevölkerung blieb es lediglich beim Einbruchsversuch. Die meisten Delikte betreffen (73 Prozent) Wohnräume und fanden meisten zwischen 22 und 6 Uhr morgens statt, so der Statec. In zwei Prozent der Fälle wurde Gewalt angewendet.
47 Prozent der Opfer sind mit der Polizeiarbeit sehr zufrieden. In 21,5 Prozent der Fälle meldeten die Opfer die Einbrüche bei der Polizei nicht. Der Grund: «Die Bewohner fanden es nicht nötig», so der Statec.
Opfer von Einbrüchen sind der Auffassung, dass die Kriminalität rasch angestiegen ist. Außerdem forden sie im Gegensatz zu Nicht-Opfern, härtere Strafen für Langfinger. Die meisten Einbrüche fanden im Canton Capellen, Luxemburg-Stadt sowie Remich, Echternach und Diekirch statt. Weniger interessant scheinen die Regionen Clerf-Vianden, Wiltz und Redingen gewesen zu sein. In Mersch wurden «nur» 5,8 Prozent Einbrüche festgestellt, heißt es von der Statec.
Für diese Studie aus dem Jahr 2013 wurden 3000 Menschen in Luxemburg befragt.
Zu Demaart
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