Dienstag20. Januar 2026

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Millionenschaden mit gefälschten Tankkarten

Millionenschaden mit gefälschten Tankkarten
(dpa/Symbolbild)

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Ermittler haben eine Bande von Tankkartenfälschern ausgehoben, die unter anderem in Luxemburg einen Schaden von 3,5 Millionen Euro angerichtet haben soll.

Zwei Köpfe der Bande wurden am Donnerstagabend in Hanau in Hessen festgenommen. Fünf andere mutmaßliche Mitglieder seien der Polizei bereits Ende 2014 ins Netz gegangen. Die Kriminellen sollen Tankautomaten manipuliert haben, um die Daten von Tankkarten samt Geheimnummer auszuspähen (sogenanntes Skimming), heißt es vom Bundeskriminalamt.

Mit den abgeschöpften Informationen produzierten sie Dubletten der Karten und tankten damit in Deutschland, Luxemburg, Belgien, Frankreich, Österreich, Ungarn und der Schweiz. «Selbst Tankbetrug ist heute digital – mit massiven Schäden», sagte BKA-Chef Holger Münch. Der Fall beweise, dass die Kartenfälscher schnell auf technische Veränderungen reagierten.

Geldautomaten und die Bezahlterminals in Geschäften seien in den vergangenen Jahren besser gegen Skimming geschützt worden. Als Angriffsziel für Kriminelle blieben die Tankkarten.