Neun Personen seien am Dienstag festgenommen worden, teilte die europäische Polizeibehörde Europol am Dienstagabend in Den Haag mit. Allein in Deutschland habe die Bande einen Schaden von rund 100 Millionen Euro verursacht.
Die Betrüger arbeiteten Europol zufolge nach der sogenannten Karrussel-Methode. Sie verschoben Produkte und Dienste in mehrere Länder der EU. Mit Hilfe von Export-Erklärungen kassierten sie jeweils mehrfach die Mehrwertsteuer. Die Polizeikräfte griffen zeitgleich in Deutschland, den Niederlanden, Polen und Tschechien zu. Ermittler aus neun anderen Ländern, darunter Luxemburg, waren an den Ermittlungen beteiligt.
Zu Demaart
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