In den vergangenen fünf Jahren habe der Kocher insgesamt 630 Millionen Euro in seine Standorte in Bremen, Duisburg, Eisenhüttenstadt und Hamburg gesteckt, teilte der Konzern in Luxemburg mit. Damit solle die Wettbewerbsfähigkeit der Werke erhalten bleiben. Der Standort Deutschland bleibe für ArcelorMittal «von hoher Bedeutung». Hier produziert der Konzern mehr als sieben Millionen Tonnen Stahl im Jahr, das entspreche etwa einem Fünftel seiner gesamten Produktion in Europa.
Auch in Polen plant ArcelorMittal an einem riesigen Industrialisierungskonzept. Auf dem Gelände des ehemaligen Stahlkombinats Nova Huta soll eine neue Industrie Region aufgebaut werden. Hier könnten Tausende von Arbeitsplätzen entstehen, erkläre Ende Februar ein Sprecher gegenüber Tageblatt.lu. Ziel ist es, Produkte mit höherem Mehrwert für Kunden in Zentral und Osteuropa zu erhöhen.
2014 setzte ArcelorMittal nach eigenen Angaben weltweit mehr als 79 Milliarden US-Dollar um, die Rohstahl-Produktion lag bei gut 93 Millionen Tonnen.
Zu Demaart
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