«Ja, es stimmt, wir haben noch nicht alle Dossiers des Wintersemesters bearbeitet. Momentan sind etwa 1.000 von 27.400 Fällen noch nicht komplett bearbeitet. Allerdings wird jedes Dossier behandelt, keines liegt einfach irgendwo rum», so Jerry Lenert, Koordinator des Cedies («Centre de documentation et d’information sur l’enseignement supérieur») am Mittwoch.
Ein zentraler Grund für die Verspätungen sei die Reform der Studienbeihilfe, weil es nun auch Kindern von Grenzgängern möglich ist, staatliche Studienbeihilfen zu erhalten. Da hierdurch die Zahl der Anträge um circa 2.000 Fälle zugenommen hat und das Personal des Cedies umgeschult sowie die Informatik umgestellt werden muss, ist es nun laut Lenert zu vereinzelten Verspätungen gekommen. Der Koordinator des Cedies zeigt sich allerdings zuversichtlich, dass sich die internen Probleme der Behörde bis zum nächsten Sommersemester gelöst haben.
Unvollständig ausgefüllt
Aus diesem Grund rechnet er damit, dass es keine erheblichen Wartezeiten im Sommersemester geben wird. Ein weiteres Problem bleibt laut Lenert allerdings noch bestehen: die unvollständigen Anträge. «Wir können noch so oft darauf hinweisen, dass man sich vorbereiten sollte, ehe man einen Antrag einreicht. Immer wieder erhalten wir unvollständige Anträge, weil sich die Studenten im Vorfeld nicht richtig informiert haben. Das kostet uns unheimlich viel Zeit.»
Zu Demaart
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