Beim Pressefrühstück mit Tageblatt-Journalisten forderte David Arendt, dass sich Yves Bouvier, Chef von Coultre Natural, von Freeport distanziere. Gegen Bouvier, der den Luxemburger Freeport konzipierte und seine Bauphase überwachte, läuft derzeit ein Ermittlungsverfahren wegen Betrug und «Komplizenschaft an Geldwäsche «.
Der milliardenschwere russische Oligarch Dmitri Rybolowlew wirft Bouvier vor, ihm überteuerte Meisterwerke verkauft haben. Bouvier wies die Vorwürfe zurück. In der Kunstszene genoss Bouvier bislang einen seriösen Namen. 2013 zerbröckelte langsam sein Image. Sein Name wurde mit dem Verkauf von Bildern des Kunstfälschers Wolfgang Beltracchi in Zusammenhang gebracht. Laut Medienberichten war Yves Bouvier offenbar an einem millionenschweren Handel mit falschen Bildern der klassischen Moderne beteiligt.
David Arendt: «Das ist ein großer Image Schaden. Er muss sich vom Freeport distanzieren, bis die Sache bereinigt ist.» Das 2014 am Flughafen Findel fertig gestellte Lagerzentrum für Kunst und andere Schätze ist Arendt zufolge bereits zu zwei Dritteln belegt. Allein für Reiche ist das zollfreie Lager nicht gedacht. «Einen Lagerplatz für ein Bild mittlerer Größe gibt es bereits ab zwei Euro pro Tag», sagt Arendt.
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