Von 340 aus dem Großherzogtum eingereichten Projekten wurden 67 angenommen, was einer Erfolgsquote von 19,71 Prozent entspricht. Mit diesem Wert liegt Luxemburg zusammen mit Frankreich europaweit an zweiter Stelle, hinter Lettland (20,4 Prozent) und vor den Nachbarstaaten Belgien (19,5 Prozent) und Deutschland (18,7 Prozent). Der EU-Durchschnitt liegt bei lediglich 16,75 Prozent.
Durch die angenommenen Projekte hat Brüssel insgesamt 19,9 Millionen Euro zwischen Januar 2014 und Februar 2015 für die luxemburgischen Projekte überwiesen. Zu den Gewinnern gehört unter anderem die Universität Luxemburg, die dank 14 angenommener Forschungsprojekte 7,1 Millionen Euro erhält. Auch das Luxembourg Institute of Science and Technology schneidet mit sechs angenommenen Projekten, die 2,4 Millionen Euro einbringen, gut ab.
Auffällig ist, dass sich die luxemburgischen Forschungsprojekte vor allem in den Themenschwerpunkten «Gesellschaftliche Herausforderungen» (31 Projekte) und «Führende Rolle der Industrie» (21 Projekte) durchsetzen konnten. Am meisten Geld erhielten Forschungsprojekte, die sich mit den Bereichen Transport (4 Millionen Euro) sowie Informations- und Kommunikationstechnologie (3 Millionen Euro) beschäftigen.
19,9 Millionen Euro
In den beiden verbleibenden europäischen Schwerpunkten «Wissenschaftsexzellenz» (8 Projekte) und „Verbreitung von Exzellenz und erweiterte Teilnahme“ (7 Projekte) konnte das Großherzogtum weniger überzeugen. Der Staatssekretär für Forschung, Marc Hansen, wertet das Ergebnis Luxemburgs als großen Erfolg: „Dies unterstreicht die Qualität der Forschung in Luxemburg“, so der DP-Politiker. Letztlich sei der Erfolg beim Wettbewerb um die Forschungsgelder wichtig für das Land, weil die Forschung da sei, «um Arbeitsplätze zu schaffen, Betriebe voranzubringen und die Innovativität zu fördern».
Zu Demaart
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