Für seinen Roman in luxemburgischer Sprache bekommt Roland Meyer den diesjährigen Prix Servais verliehen. Das Werk mit dem Titel Roughmix ist beim Verlag Op der Lay in Esch/Sauer erschienen.
Die Jury
Jeanne E. Glesener, Odile Linden, Claude Mangen, Pierre Marson (Präsident), Jeanne Offermann, Alex Reuter, Annette Schlechter, Sébastian Thiltges und Isabelle Weis.
«Roughmix ist ein aktueller, spannender und unterhaltsamer Roman, dessen direkte Tonalität und bewusst fragmentierte Form den Leser überraschen», kommentiert die Jury. Verschiedene Erzähler blicken auf ihr Leben in Luxemburg und auf Träume von der Flucht in andere Länder zurück. Letztere stellen sich als illusionäre und stereotype Aussteiger-Ziele heraus.
Ironie
Mit einer satten Portion Ironie übt der Roman Kritik an jeglichen Modeerscheinungen sowie an allen Formen von Ideologie, egal ob politisch, moralisch oder literarisch.
Der Servais-Preis wird seit 1992 vergeben und zeichnet den bedeutendsten Roman im Laufe eines Jahres aus. Das Preisgeld beläuft sich auf 6000 Euro.
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