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Platz für 250 zusätzliche Schüler

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Der Atert Lycée in Redingen wird vergrößert. Es soll Platz für 250 zusätzliche Schüler geschaffen werden. Auch die regionale Musikschule soll dort ein neues Zuhause finden.

Das Atert Lycée in Redingen wurde 2008 eröffnet. Die Schule wurde in nur drei einhalb Jahren gebaut und kostete 90 Millionen Euro. Im Laufe der Jahre vervielfältigte sie ihr Schulangebot. Durch den Erfolg der Schule wird jetzt ein Ausbau notwendig. Der DP-Abgeordnete André Bauler wollte Details über das Projekt erfahren.

In seiner Antwort erklärt Infrastrukturminister François Bausch, dass der Bau eines vierten Flügels es erlaube, Platz für 250 zusätzliche Schüler zu schaffen. Das Gesamtvolumen des Gebäudes mit seinen drei Ebenen soll 4.750 Kubikmeter betragen. Es soll im Hof zwischen den Flügen mit den Klassensälen und den Werkstätten entstehen.

Zuhause für die Musikschule

Im Erdgeschoss soll die regionale Musikschule ein neues Zuhause finden. Dort wird unter anderem ein Konzertsaal von 160 Quadratmetern geschaffen. In sechs Klassensälen werden die Musikschüler unterrichtet. Des Weiteres sind zwei Säle für den Schlagzeug-Unterricht vorgesehen sowie mehrere Versammlungs- und Büroräume. Alle Übungsräume werden mit einer speziellen Isolation versehen, um die Lärmbelästigung für den Rest der Schule zu minimieren, heißt es. 2014 hatte die regionale Musikschule beim Unterrichts- und Infrastrukturministerium ein Anfrage eingereicht, um Räumlichkeiten im neuen Flügel des Lyzeums zur Verfügung gestellt zu bekommen. François Bausch sagt in dem Zusammenhang, durch diese Konfiguration des Gebäudes seien «interessante Synergien» möglich. Eine Konvention zwischen der Musikschule von Redingen und dem Staat soll jetzt ausgearbeitet werden. Dort werden unter anderem die staatlichen finanziellen Hilfen und die Nutzungsregeln der neuen Räume festgelegt.

Auf dem ersten Stockwerk des neuen Schulflügels werden indes «normale» Klassensäle entstehen. Dieses Stockwerk wird durch eine Brücke mit den anderen Flügeln des Lyzeums verbunden sein. Auf dem zweiten Stockwerk sind fünf weitere Klassenräume geplant. Aber auch ein Chemie-Laboratorium mit Vorbereitungsraum und zwei Forschungsräume sind dort vorgesehen.

Auf allen Ebenen sollen des Weiteren Abstellräume, Betreibsräume und Toiletten geschaffen werden. Im Augenblick sei das Bauprojekt noch im Stadium des Vorprojektes, betont Bausch in der Antwort auf die parlamentarische Frage des DP-Politikers. Details über die Finanzierung des Bauvorhabens wurden keine genannt.