German soldiers in #Flanders Fields fight Brits for every meter towards #Calais. #WW1 http://t.co/s8bUlD6sj5 pic.twitter.com/NKTFeCMvhj
— Tweets from WW1 (@RealTimeWW1) 4. Mai 2015
Luxemburg hat den Jugendkarlspreis gewonnen. Prämiert wurde ein Twitter-Projekt. Die Karlspreisstiftung und das Europaparlament zeichneten am Dienstag das Projekt in Aachen aus.
Junge Menschen aus Ländern der früheren Kriegsgegner twitterten unter dem Account «@RealTimeWW1» zum Ersten Weltkrieg und brachen dabei das große Weltgeschehen auch auf kleine persönliche Geschichten herunter. «Was passierte damals während des ersten Weltkriegs in Europa? Welche Nachrichten erhielten die Bürger? Welche Kleider trugen Frauen in dieser Zeit?», waren einige der Fragen die gestellt und auch beantwortet wurden. In über 2000 veröffentlichten Tweets stellten Studenten des Masterstudiengangs für Europäische Zeitgeschichte an der Universität Luxemburg so den Alltag der Menschen während des ersten Weltkriegs in Europa dar. Als Basis dienten u.a. die Briefe, welche die Familien von der Front erhielten. Getwittert wird des Weiteren noch noch bis 2017/18, heißt es auf der Seite des Europaparlaments.
On their way to a sunny beach? Group of relieved #Lancashire Fusiliers (Brit.). #Gallipoli100 http://t.co/oTVRHdSBiw pic.twitter.com/whcdqkQt8K
— Tweets from WW1 (@RealTimeWW1) 30. April 2015
Platz zwei des Jugendkarlspreises belegt Frankreich mit einer Website, auf der junge Menschen über das Leben an der Grenze oder über persönliche Grenzüberschreitungen berichten.
Ausnahmsweise wurden gleich drei dritte Preise verliehen. Sie gingen nach Spanien, Zypern und Österreich.
A German submarine torpedoes the British passenger ship RMS #Lusitania. It sinks. #WW1 http://t.co/4lbd1hdsH8 pic.twitter.com/B785kgNZ0u
— Tweets from WW1 (@RealTimeWW1) 7. Mai 2015
Der in diesem Jahr mit insgesamt 14 000 Euro dotierte Preis zeichnet vorbildliche Projekte junger Menschen aus, die zur europäischen Verständigung beitragen. 350 Projekte aus allen EU-Staaten hatten sich beworben. Das Gewinner-Projekt erhält 5.000 Euro Preisgeld, der zweite Preis ist mit 3.000 Euro und der dritte Preis mit 2.000 Euro dotiert. Im Rahmen des Preises werden die Preisträger zudem ins Europäische Parlament nach Brüssel oder Straßburg eingeladen.
Der Karlspreis wird am Donnerstag an den Präsidenten des EU-Parlaments Martin Schulz verliehen. Der Internationale Karlspreis zu Aachen wurde 1950 zum ersten Mal vergeben. Es ist der älteste Preis, mit dem Persönlichkeiten oder Institutionen ausgezeichnet werden, die sich um Europa und die europäische Einigung verdient gemacht haben.
Zu Demaart
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