Seit Dienstag können nicht nur Luxemburger Ärzte, sondern auch ganz normale Bürger aus dem Großherzogtum auf die Dienste des in Brüssel ansässigen Antigift-Zentrums zurückgreifen. Gesundheitsministerin Lydia Mutsch hat diesbezüglich mit ihrer belgischen Amtskollegin Maggie De Block eine Konvention unterschrieben. Luxemburg unterstützt das Antigift-Zentrum mir rund 198.000 Euro pro Jahr.
" class="infobox_img" />Vergiftungsgefahr lauert überall im Haushalt. (Foto: dpa)
Besorgte Luxemburger können bei einem Notfall oder einem Verdacht, zu jeder Tages- oder Nachtzeit das Brüsseler Antigift-Zentrum telefonisch unter der Nummer 8002-5500 kostenlos erreichen.
Gerechnet wird mit 2.500 besorgte Luxemburgern
Zuvor war es nur Luxemburger Ärzten gestattet, die belgische Hotline zu wählen. Im Vorjahr, so das Gesundheitsministerium, wählten Luxemburger Ärzte die Hotline insgesamt 150 Mal. Das Antigift-Zentrum rechnet nun im Durchschnitt mit rund 2.500 Anrufe pro Jahr aus Luxemburg.
Die Einrichtung verfügt über eine Liste sämtlicher in Luxemburger Krankenhäusern gelagerten Gegengifte. Des Weiteren beliefert das Luxemburger Gesundheits- und Umweltministerium ständig das Brüsseler Antigift-Zentrum mit nützlichen Informationen über gefährliche Medikamente, Pestizide und Herbizide.
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