Mehrmonatige Fahndungen in Luxemburg, Belgien und Frankreich haben zu fünf Festnahmen geführt. Gegen insgesamt sechs Personen wurden europäische Haftmandate ausgesprochen. Die Verdächtigen hatten Tankkarten gefälscht und damit zehntausende Liter Diesel illegal an LKW-Fahrer verkauft. Dies meldet die Luxemburger Justiz am Donnerstag.
In der vergangenen Woche fanden mehrere Hausdurchsuchungen in den Ländern statt. Mehrere Verdächtige wurden festgenommen. Wie die Diebe genau vorgingen, kann zurzeit noch nicht gesagt werden, so Justizsprecher Henri Eippers auf Nachfrage von Tageblatt.lu. Weitere Ermittlungen seien am Laufen.
Luxemburger Tankstellen
Den mutmaßlichen Tätern wird vorgeworfen, anhand gefälschter oder gestohlener Tankkarten LKW-Fahrern zu einem vergünstigten Tarif Sprit verkauft zu haben. Dabei soll es sich um mehrere zehntausende Liter Diesel handeln. Der Trick wurde in Belgien, Frankreich aber auch an Tankstellen entlang der luxemburgischen Autobahn angewandt.
Die Ermittlungen wurden in Zusammenarbeit zwischen der luxemburgischen Kriminalpolizei, der Gendarmerie in Reims (F) und der Kriminalpolizei in Gent (B) durchgeführt. Der vorsitzende Untersuchungsrichter aus Luxemburg hat sechs europäische Haftmandate erlassen.
Zu Demaart
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