Online-Shopping gehört für Verbraucher mittlerweile zum festen Programm. Auch die Variante «Mobiles Shoppen» wird immer beliebter, zeigt die «International-Survey»-Studie von ING. In Luxemburg haben 49 Prozent der Befragten in den vergangenen 12 Monaten über ein Smartphone oder Tablet eingekauft.
Dabei liegt Luxemburg unter dem europäischen Durchschnitt von 58 Prozent. Die meisten «Mobile Shopper» gibt es in der Türkei (84 Prozent), Polen (64 Prozent) und Rumänien (62 Prozent). Schlusslichter sind Belgien (37 Prozent), die Niederlande und Frankreich (jeweils 42 Prozent).
Luxemburg kauft Elektrogeräte
Am beliebtesten beim «Mobile Shopping» sind die beiden Kategorien Kleidung und Elektrogeräte. In Luxemburg führen elektronische Geräte die Tabelle an (25 Prozent), gefolgt von Kleidung (24 Prozent), Musik (19 Prozent), Spiele (18 Prozent) und Lebensmittel (11 Prozent). Im europäischen Durchschnitt steht die Kategorie Kleidung mit 35 Prozent an erster Stelle, gefolgt von Elektrogeräten (32 Prozent), Spielen (19 Prozent), Lebensmittel (17 Prozent) und Musik (16 Prozent).
Elektronik führt ebenfalls in der Türkei (47 Prozent), Italien und Rumänien (jeweils 40 Prozent), Spanien (33 Prozent) und Tschechische Republik (26 Prozent). Männer kaufen mehr Elektrogeräte, Frauen eher Kleidung, so die Studie.
«Mobile Banking»
„Mobiles Shoppen“ geht einher mit „Mobile Banking“, so das Fazit der ING-Studie. Knapp vier von fünf (79 Prozent) europäischen Verwendern von Mobile Banking haben bereits online über ihr mobiles Gerät eingekauft. Daneben haben nur 34 Prozent der Personen, die kein Online-Banking verwenden, etwas mobil gekauft.
Luxemburg liegt mit 75 Prozent (europäischer Durchschnitt: 79 Prozent) und 31 Prozent (europäischer Durchschnitt: 79 Prozent) in diesem Vergleich knapp unter den europäischen Durchschnittwerten.
Mehr Männer als Frauen
«Mobile Shopping» ist bei Männern (61 Prozent) beliebter als bei Frauen (54 Prozent). Junge Erwachsene (25 bis 34 Jahre) kauften doppelt so häufig (74 Prozent) mit einem mobilen Gerät ein als die Generation 55+ (37 Prozent).
Die ING-Studie wurde von Ipsos zwischen Mitte Januar und Anfang Februar in 15 Ländern durchgeführt. Pro Land wurden 1000 Personen befragt, in Luxemburg nur die Hälfte.
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