Dienstag13. Januar 2026

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Zweiter Sieg für Arroyave

Zweiter Sieg für Arroyave
(Tageblatt/Marcel Nickels)

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Am Donnerstag war der Auftakt der „Réiser Päerdsdeeg“ in Roeser. Die erste Spring- prüfung CSI* über 1.25 Meter mit dem „Prix Tageblatt“ sorgte für eine kleine Enttäuschung im Luxemburger Lager, da Basile Bettendorf seinen Sieg verpasste.

Das Pferdeglück war Bettendorf (Jüngster des Bettendorf-Reitclans) nicht ganz hold. Zwar erreichte er mit Curley Sue eine Bestzeit von 56.57 Sekunden, kassierte jedoch für einen Springfehler vier Fehlerpunkte. Und das kostete ihn den Sieg. Letztendlich wurde er 21. von 54 Teilnehmern.

Ergebnisse von Donnerstag Prix Tageblatt (Gesamtpreisgeld 1.020 Euro) CSI* (1.25 m): 1. Dayro Arroyave (COL) „Jackson“ 57.90 Sekunden, 2. Andreas Knippling (D) „Papa Roach“ 61.38, 3. Timothy Hendrix (NL) „Everest“ 61.76, 4. Kim Grangenette (LUX) „Santos 674“ 61.78, 5. Caroline May (D) „Cavalier72“ 62,59, 6. Marcel Wolf (D) „Escoiffier“ 63.30, 7. Laura Kintzinger (LUX) „Unicor Lutterbach“ 63.39

Prix le Quotidien (Gesamtpreisgeld 2.120 Euro) CSI* (1.35 m): 1. Jêrome Guery (BEL) „Curby du Seigneur“ 56.70, 2. Marc Bettinger (D) „Toscane Briovere“ 56.96, 3. Hendrix „Janou“ 58,70, 4. Arroyave „Ilias van’t Vlasmeer“ 60.93, 5. Jos Verlooy (BEL) „Comme Il Faut“ 61.01 6. Clarissa Crotta (CH) „Casscare“ 62.26, 7. Liette Thiry (LUX) „Darissa 7“ 62.66

Grand Prix Baloise (Gesamtpreisgeld 25.702,00 Euro) CSI*** (1.45 m): 1. Niklaus Rutschi (SUI) „Earl Prey’s Caro CH 65.67, 2. Albert Zoer (NL) „Gigolo“ 66.19, 3. Verlooy (BEL) „Farfelu de la Pomme“ 67.54, 4. Karel Cox (BEL) „Cor van de Wateringhoeve“ 67.98, 5. Dominique Joassin (BEL) „Best of Opus Dei Z“ 68.10, 6. Fabienne Daigneux-Lange (BEL) „Venue d’Fees des Hazalles“ 71.41, 29. Noemie Goergen (LUX) „Smint 2“ 4 Penalties 76.01

Programm von Freitag 9.00 Uhr: CSI * – Prix Revue, 11.30: CSI *** – Prix Cimalux, 14.00: CSI * – Prix Cloos, 16.30: CSI *** – Jaguar/Land Rover Masters (Longines FEI Ranking), 19.00: Luxembourg Club Challenge Prix Vereal, 20.00: Spectacle Equestre Jean-Marc Imbert, Show Cooking, Riders’ Night (Freier Eintritt, espace invités 150 Euro)

Mit einem fehlerfreien Ritt wartete dagegen Dayro Arroyave auf. Er erzielte auf seinem sechsjährigen Hengst Jackson in 57.90 Sekunden den ersten Platz und erhielt den „CSI* – Prix Tageblatt“. Der glückliche Gewinner lobte anschließend seinen Hengst, der aus der Familie Diamant de Semilly stammt: „Mein Pferd war sehr entspannt und hat sich gut behauptet. Für mich selbst ist es eine große Freude, zum zweiten Mal in Roeser zu gewinnen.“ (Im Juni 2014 gewann der Kolumbianer den „CSI* – Prix Le Quotidien“ auf Bolero Wisbecq.)

Kim Grangenette enttäuscht

Zweiter wurde der Deutsche Andreas Knippling auf Papa Roach mit 61.38 Sekunden, gefolgt vom Holländer Timothy Hendrix auf Everest mit 61.76 Sekunden.

Zufrieden über seine Viertplatzierung zeigte sich Luxemburgs Kim Grangenette: „Mit Santos 674 bin ich fehlerfrei, jedoch etwas zu langsam geritten und verpasste den dritten Platz nur knapp (61.78 s.).“ Landsmännin Laura Kintzinger wurde mit Unicor Lutterbach (63.39 s.) Siebte.

Prix Le Quotidien: Luxemburger verpassen Podium

Die zweite Springprüfung „CSI* 1.35 Meter – Prix Le Quotidien“ sorgte aus nationaler Sicht für keine große Aufregung. Die Nationalmannschaft trat zwar an, konnte sich jedoch nicht unter den ersten Drei platzieren: „Unsere Reiter und Reiterinnen agierten sehr gut. Da die CSI***-Reiter beim CSI* antreten, müssen sie, um den eigentlichen CSI*-Anwärtern eine Chancengleichheit zu gewähren, mit jungen Pferden reiten. Diesen fehlt es allerdings häufig noch an Turniererfahrung. Deshalb befinden wir uns nicht unter den ersten drei Platzierungen. Doch nur so können wir unseren Pferdenachwuchs fördern“, erklärte Luxemburgs Nationaltrainer Marcus Wenz.

Als beste Luxemburgerin zeichnete sich Liette Thiry mit Darissa 7 (62.66 s.) auf Platz sieben aus, sie gehört noch nicht dem Nationalteam an.

Überraschung aus der Schweiz

Für eine Überraschung in der Hauptprüfung des ersten Springturnier-Tages, dem „Grand Prix Bâloise Assurances“, CSI*** 1,45 (zählt für das Longines FEI Ranking), sorgte der Schweizer Niklaus Rutschi. Ihm gelang es, sich mit Earl Prey in 65.67 Sekunden gegenüber der Konkurrenz zu behaupten.

Albert Zoer (Holland) ergatterte mit 66.19 s auf Gigolo den zweiten Platz, Drittplatzierter wurde Jos Verlooy (67.54 s.) auf Farfelu de la Pomme.

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