Zur 51. Luftfahrtmesse erwarten die Veranstalter bis zum 21. Juni 2.260 Aussteller aus 47 Ländern mit ihren neuesten Produktionen. Während der besucherstarken Messe werden mehr als 300.000 Menschen erwartet. Auch Luxemburg ist bei der Messe vertreten, mit insgesamt elf Ausstellern.
Am Mittwoch besuchte der luxemburgische Wirtschafts- und Verteidigungsminister Etienne Schneider die Luftfahrtmesse. Er wurde vom Direktor der ESA Jean-Jacuqes Dordain empfangen. Dieser unterstrich die Bedeutung der Weltraumindustrie und lobte Luxemburg für sein Engagement. Das Großherzogtum ist vor zehn Jahren Mitglied der Europäischen Weltraum-Agentur geworden. Im Augenblick hat Luxemburg mit der Schweiz den Vorsitz der ESA.
«Ein Wirtschaftszweig mit Potential»
Der Luxemburger Vize-Regierungschef betonte in Paris, dass der Weltraum-Bereich im Kommen sei. Der Luftfahrtbereich sei ein wichtiger Wirtschaftszweig hierzulande, mit einem Jahresumsatz von über zwei Milliarden Euro. Das seien etwa zwei Prozent des Bruttoinlandproduktes, erklärte Schneider. Es sei wichtig diesen Wirtschaftsbereich weiter zu entwickeln. Deshalb werde zum Beispiel jungen Luxemburgern die Möglichkeit gegeben bei der ESA erste Erfahrungen in der Weltraumbranche zu sammeln, durch das Programm «Luxemburgish young graduate trainees».
Am Nachmittag traf Etienne Schneider den Chef der Firma Telespazio France Jean-Marc Gardin. Man sprach unter anderem über das Projekt «Earthlab». Es handelt sich dabei um ein Netzwerk, wo mit Hilfe von Satelliten oder anderer Beobachtungsmöglichkeiten (Flugzeuge, Drohnen) Daten über die Erdoberfläche erhoben, gesammelt und verarbeitet werden. Ziel von «Earthlab» ist es industrielle und Umweltrisiken per Satellit zu bewerten. Der Sitz dieses Zentrums ist in Luxemburg. Etienne Schneider begrüßte die Zusammenarbeit. Es sei ein Zeichen, dass Luxemburg für die Niederlassung von innovativen, technologisch fortschrittlichen Unternehmen interessant sei.
Zu Demaart



























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