Freitag30. Januar 2026

Demaart Zu Demaart

Headlines

Das Geld sitzt locker

Das Geld sitzt locker

Jetzt weiterlesen !

Für 0,99 € können Sie diesen Artikel erwerben.

Oder schließen Sie ein Abo ab.

ZU DEN ABOS

Sie sind bereits Kunde?

Laut Statec geben die Luxemburger Haushalte durchschnittlich 4.849 Euro monatlich für Konsumgüter aus. Das meiste Geld wird für die Wohnung ausgegeben.

Der Statec hat sich in einer Studie für die Konsumausgaben der Bevölkerung interessiert. Seit 2003 werden regelmäßig Studien zu dem Thema durchgeführt. Die Zahlen für 2013 würden eine Erhöhung der Ausgaben um 1.9 Prozent im Vergleich zu 2012 zeigen, heißt es in der Mitteilung des statistischen Amtes.

Insgesamt haben die Haushalte in Luxemburg im Jahr 2013 4.849 Euro pro Monat in Konsumgüter gesteckt. Im Jahr davor waren es 4.761 Euro. 2013 wurden 420 Euro für Lebensmittel und nicht-alkoholische Getränke ausgegeben (8,7 Prozent der Gesamtausgaben). 66 Euro gingen für Alkohol und Tabakwaren drauf. Schuhe und Kleider kosteten pro Monat 270 Euro. Die Wohnungskosten (Gas, Wasser, Strom usw.) verschlangen durchschnittlich 1.709 Euro. Das waren 35 Prozent der Gesamtausgaben. Für Möbel, Haushaltsgeräte und Unterhaltsartikel wurden 305 Euro gezahlt. Die Gesundheit kostete 118 Euro. Die monatlichen Transportkosten lagen bei 712 Euro (fast 15 Prozent der Gesamtausgaben). Für die Kommunikation (Internet, Handy…) waren 115 Euro vorgesehen. Freizeit- und kulturelle Aktivitäten schlugen mit 346 Euro zu Buche. 365 Euro gingen an Restaurants, Gaststätten und Hotels. Die Erziehungsausgaben beliefen sich auf 29 Euro. Insgesamt 393 Euro schließlich standen in der Rubrik «Verschiedenes» an.

2013 gaben die Luxemburger Einwohner pro Monat durchschnittlich 523 Euro im Ausland aus. Das waren 11 Prozent der gesamten Ausgaben. Ein Viertel dieses Betrages wurde an Hotels und Restaurants gezahlt, 16 Prozent landeten in den Kassen der Kleider- und Schuhgeschäfte. 14 Prozent des Geldes schließlich wurde für Haushaltsgeräte und Möbel, den Transport sowie Kultur- und Freizeitaktivitäten ausgegeben.

Lesen sie auch:

Konsum beflügelt BIP

Wachstum braucht Konsum