Am Dienstag führte die Polizei eine erneute Suchaktion an den «Linger Weieren» durch. Mit zwei Hochwasserpumpen der Gemeinde Echternach, welche jeweils 1080 Kubikmeter Wasser in der Stunde befördern können, wurde seit dem frühen Morgen das Wasser in den Teichen abgepumpt. Man erhofft sich auf diese Weise Beweise im Zusammenhang mit dem Verschwinden des Babys zu finden.
Gegen 18.00 Uhr wurde die Suche aber ohne Resultat unterbrochen. Sie wird morgen weitergeführt. Das Wasserwirtschaftsamt begann gegen 16.00 Uhr mit dem Abfischen der Teiche, um möglichst viele Fische zu bergen und in einen Weiher in der Gegend umzusiedeln.
Ermittler schweigen
Seit Anfang Juli fehlt von dem ein Monat alten Säugling jede Spur. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft konzentrieren sich derzeit auf den Weiher Linger-Bomicht. Am 15. Juli schon brach die Polizei die Suche nach Bianka Bisdorff rund um den Weiher in Linger ohne Erfolg ab. Im Fall des vermissten Babys hüllen sich die Ermittler in Schweigen. Angeblich wurden DNA-Spuren in einem ehemaligen Arbed-Gebäude gefunden.
Es wird auch nicht ausgeschlossen, dass die Mutter ihr Kind kurz nach der Geburt am 6. Juni abgab. Die Frau sitzt seit dem 10. Juli in Untersuchungshaft. Sie werde in diesem Fall angeklagt, hieß es von der Justiz. Die siebenfache Mutter schweigt bisher beharrlich zu dem Fall.
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