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Bessere pediatrische Dienstleistungen

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Am Freitag wurden im Regierungsrat eine Reihe von Verbesserungen im Bereich der Pediatrie beschlossen. Unter anderem sollen Verwaltungsprozeduren vereinfacht werden.

So funktioniert seit Freitagabend eine sogenannte „Maison médicale“ in unmittelbarer Nähe der Kinderklinik, wie Gesundheitsministerin Lydia Mutsch erläuterte. Das Haus in dem die Kinderärzte des Landes abwechselnd praktizieren, ist täglich von 19 bis 22 Uhr geöffnet, an Wochenenden und Feiertagen von 9 bis 21 Uhr. Zu den Verbesserungen im pediatrischen Bereich gehört auch die Einrichtung eines SAMU néo-nathal. Drei zusätzlich eingestellte Neonathologen sollen garantieren, dass der Dienst auf dem gesamte Territorium funktioniert. Die Zukunft aller Geburtskrankenhäuser des Landes sei abgesichert, so Ministerin Mutsch.

Staatsminister Xavier Bettel ging auf die Fortschritte in Sachen D-Administration (Digitalisierung der Verwaltungen) ein. Wenn der Bürger sein Einverständnis gibt, so tauschen künftig staatliche Verwaltungen im Rahmen von administrativen Prozeduren, die Informationen, die der Staat ohnehin hat, untereinander aus. Der Aufwand für den Einzelnen wird so kleiner. Ein „Tracking“-System soll ermöglichen, über Internet zu verfolgen, in welcher Behörde das entsprechende Dossier zur Bearbeitung dran ist. Es wurde eine Vereinbarung mit der EU-Kommission getroffen, die Daten der Kommission alle in Luxemburger Datenzentren zu sammeln; ein Erfolg für den ICT-Standort, so Bettel.

Gemeindefusionen

Die Fusionen der Gemeinden Hobscheid und Simmern zur Fusionsgemeinde Hobscheid und von Boevingen/Atert und Tüntingen zur Gemeinde Helperknapp wurden angenommen. Wie die Gesundheitsministerin weiter erklärte, sollen die Regeln für Tätowierungen, Piercings, Cuttings und Brandings verschärft werden. Bislang gab es keine entsprechenden Regeln in Luxemburg.

So brauchen Minderjährige für die Eingriffe künftig das Einverständnis der Eltern und Vorschriften für Tätowierer usw. und deren Material sollen gesetzlich festgelegt werden. Auch Bräunungsinstitute sollen stärker reglementiert werden, da sie gesundheitlich alles andere als unbedenklich seien, so Lydia Mutsch. Schließlich wurde ein nationaler Plan zur Verhinderung von Selbstmorden angenommen, der kommende Woche im Detail vorgestellt werden wird.