Die im Jemen (Link) entführte Französin sei derzeit in der Obhut der französischen Behörden und kehre «in den nächsten Stunden» in ihr Heimatland zurück, teilte der Élysée-Palast am frühen Freitagmorgen mit. Details über ihre Freilassung oder ihre Kidnapper wurden nicht genannt.
Die 31-jährige Isabelle Prime arbeitete seit rund einem Jahr für die Weltbank in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa, als sie verschleppt wurde. Ihr jemenitischer Übersetzer wurde ebenfalls entführt, doch kurz darauf freigelassen.
Jemen im Chaos
Anfang des Jahres tauchte ein Video auf, in dem Prime um Hilfe bat. Die geschwächt und verängstigt wirkende junge Frau drängte die Regierungen in Frankreich und dem Jemen zudem, ihre Rückkehr in ihre Heimat zu erlauben.
Im verarmten Jemen herrscht Chaos. Regierungstreue Truppen des ins Exil nach Saudi-Arabien geflüchteten Präsidenten Abed Rabbo Mansur kämpfen dort gegen die schiitischen Huthi-Rebellen.
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