Sonntag25. Januar 2026

Demaart Zu Demaart

Headlines

Zwei Verdächtige stellen sich den Behörden

Zwei Verdächtige stellen sich den Behörden
(AFP/Thai Police)

Jetzt weiterlesen !

Für 0,99 € können Sie diesen Artikel erwerben.

Oder schließen Sie ein Abo ab.

ZU DEN ABOS

Sie sind bereits Kunde?

Die Polizei verhört zwei Personen, die verdächtigt werden, an den Anschlägen in Bangkok beteiligt gewesen zu sein. Die beiden beteuern jedoch ihre Unschuld.

Zwei wegen der blutigen Anschläge in Bangkok von der Polizei gesuchte Verdächtige haben sich der Polizei gestellt. Die beiden waren auf Überwachungsbildern zu sehen – kurz bevor die Bombe beim Erawan-Schrein explodierte. Wie britische Medien berichten, behaupten die beiden Personen, nicht an den Anschlägen beteiligt gewesen, sondern lediglich Touristenführer zu sein. Die Polizei verhört die beiden nun.

Nach dem tödlichen Bombenanschlag in Bangkok weitet sich der Kreis der Verdächtigen aus. «Wir fahnden auch nach einer jungen Frau», sagte Polizeisprecher Prawut Thavornsiri am Donnerstag. Sie könnte demnach mit dem Hauptverdächtigen, der einen Rucksack am Tatort deponiert hatte, unter einer Decke stecken.

Ein Rucksack

Die Ermittler gehen inzwischen von mindestens zehn Tätern aus, sehen aber keine Verbindungen zu internationalen Terrorgruppen, wie der Polizeichef nach Konsultationen mit verbündeten Geheimdiensten mitteilte.

Bei dem Anschlag an einem von Gläubigen und Touristen frequentierten Schrein waren am Montag 20 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 120 verletzt worden, darunter zahlreiche Ausländer. Die junge Frau in kurzem schwarzen Kleid ist auf demselben Video einer Überwachungskamera zu sehen, das schon andere Verdächtige ins Visier der Polizei gerückt hatte: So wie zwei Männer scheint auch sie den Hauptverdächtigen, der seinen Rucksack an einer Sitzbank abstellt, vor Blicken abschirmen zu wollen. Sie blickt sich nach ihm um, ehe beide kurz hintereinander getrennt davongehen.

Lesen Sie auch:

Luxemburg warnt vor Thailand-Reisen

Das soll der Attentäter sein