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Gewalt bei NPD-Demo gegen Flüchtlinge

Gewalt bei NPD-Demo gegen Flüchtlinge
(dpa)

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In Ostdeutschland demonstrierten Anhänger der rechtsextremen NPD gegen die Unterbringung von Flüchtlingen. Die Polizei setzte Tränengas ein.

Nach den nächtlichen Protesten von Anhängern der rechtsextremen NPD vor einer Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Heidenau ist die Lage wieder ruhig. Es seien derzeit keine Demonstranten mehr vor dem früheren Baumarkt, der für die Unterbringung der Asylbewerber genutzt wird, sagte ein Polizeivertreter am Samstagmorgen der Nachrichtenagentur AFP.

Die Flüchtlinge seien in der Nacht per Bus in dem Ort am Rande von Dresden eingetroffen und hätten die Unterkunft bezogen. Die Polizei sei mit Einsatzkräften weiter vor Ort. Einem Bericht der «Sächsischen Zeitung» zufolge hatten sich am Freitag in der Innenstadt von Heidenau rund tausend Demonstranten zu einer Kundgebung der NPD gegen die Flüchtlingsunterkunft versammelt.

Vor dem Haus von Bürgermeister Jürgen Opitz (CDU) hätten sie «Volksverräter» gerufen. Anschließend hätten mehrere Dutzend Demonstranten die Straße vor dem früheren Baumarkt blockiert, in dem rund 250 Flüchtlinge untergebracht werden sollten. Demnach steht der Baumarkt mit einer Fläche von 6000 Quadratmetern seit zwei Jahren leer.

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