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Das «Fußvolk», die Spitze und ein Minister

Das «Fußvolk», die Spitze und ein Minister
(Jean-Claude Ernst)

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Die SNPGL lässt beim Thema Polizeireform und Mitspracherecht nicht locker. Der zuständige Minister Etienne Schneider steht wieder in der Kritik.

Die Polizeigewerkschaft SNPGL fühlt sich bei der Auswertung des Polizeiaudits sowie bei der Ausarbeitung der darin enthaltenen Verbesserungsforschläge regelrecht in die Ecke gestellt. Die Gewerkschaft fühlt sich von Minister Etienne Schneider (LSAP) auch nicht richtig informiert. Schneider hatte dies in einer parlamentarischen Antwort auf die CDV-Abgeordnete Nancy Arendt am 24. August aber von sich gewiesen.

Die SNPGL sieht sich bei der Diskussion als «Fußvolk», da Schneider nur mit der Polizeispitze kommuniziere, heißt es am Mittwoch in einem Schreiben. Die Gewerkschaft will bei der Umsetzung der Empfehlungen aus dem Audit aber mehr eingebunden werden. Sie dürfen daran bislang nur als Beobachter teilnehmen.

Empfehlungen

Am 22. Juni wurde das 423 Seiten starke Audit über die Polizei in Luxemburg vorgestellt. Es deckte unter anderem zum Teil gravierende Schwachstellen auf. Sechs Arbeitsgruppen in den Bereichen Management und Strategie, territoriale Organisation, Verwaltung, Kriminalpolizei, Personal und Ausbildung sollen jetzt die Empfehlungen zum Polizeiaudit analysieren und eigene Vorschläge einfließen lassen.

Ab September bis Anfang kommenden Jahres sollen sie alle 14 Tage über den Fortschritt ihrer Arbeit informieren.

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