Landwirte aus ganz Europa werden zur Protestaktion in Brüssel erwartet. 5000 Landwirte haben sich mit tausenden Traktoren auf den Weg nach Brüssel gemacht. Auch aus Luxemburg ist eine Kolonne unerwegs.
Mit weiteren schweren Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen. Betroffen sind die Autobahnen und Nationalstraßen in Richtung Brüssel. Am Montagmorgen wurden auf den belgischen Autobahnen bereits 200 Kilometer Stau registriert. Gegen 11 Uhr wollen die Landwirte am Berlaymont-Gebäude (Sitz der EU-Kommission) eintreffen.
Preisverfall
Nach dem Preisverfall bei Milch wollen die EU-Staaten den protestierenden Milchbauern unter die Arme greifen. Am Montag treffen deshalb die Landwirtschaftsminister in Brüssel zu einer Sondersitzung zusammen.
Angedacht sind laut EU-Diplomaten etwa Subventionen, um Magermilchpulver und Butter einzulagern. Direkte Einkommenshilfen der EU an Landwirte sollen früher als üblich ausgezahlt werden, also schon Mitte Oktober statt Anfang Dezember. Zudem will Brüssel den Handel und Export mit Kampagnen ankurbeln und es den Staaten erleichtern, Kredite an Landwirte zu vergeben
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