«Das Ziel lautet, ein Programm mit kurzfristigen und mittelfristigen Maßnahmen zu erarbeiten, das unseren Landwirten neue Perspektiven gibt», sagte Landwirtschaftsminister Fernand Etgen am Montag vor Beginn des Krisentreffens der EU-Agrarminister in Brüssel.
Dort protestierten Hunderte Bauern mit Traktoren vor dem Gebäude. Etgen sprach von einer «schweren Wirtschaftskrise» des Landwirtschaftssektors. Viele Milchbauern könnten nicht mehr rentabel produzieren und machten Verluste.
Export ankurbeln
Bei dem Treffen am Montag beraten die Minister über den Verfall der Milchpreise sowie Hilfen für die Bauern. Dazu zählen etwa Subventionen, um Magermilchpulver und Butter einzulagern oder die vorgezogene Auszahlung von Einkommenshilfen der EU. Zudem soll der Export angekurbelt werden. Umstritten sind nach wie vor Eingriffe in den Milchmarkt. Luxemburg führt derzeit den Vorsitz bei den Ministertreffen.
Die Landwirte sorgten am Montagmorgen für ein Verkehrschaos in und rund um Brüssel. Es bildete sich ein Stau von mehr als 200 Kilometer. Viele Landwirte waren bereits seit Sonntag auf dem Weg in die belgische Hauptstadt. Auch Luxemburger Landwirte hatten sich auf den Weg nach Luxemburg gemacht.
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