Laut Integrationsministerin Corinne Cahen haben nahezu tausend Personen dem OLAI ihre Hilfe angeboten. Diese unerwartete Welle der Solidarität überfordere das Aufnahme- und Integrationsamt allerdings, so Cahen gegenüber RTL. Laut der DP-Politikerin hat das OLAI Probleme, die hohe Anzahl an neuen Helfern zu registrieren. Die Behörde kümmere sich zwar um die Registrierung der Helfer, benötige allerdings noch etwas Zeit, um diese Arbeit zu vollenden.
Gleichzeitig wiesen die Ministerin sowie das Aufnahme- und Integrationsamt darauf hin, dass die Hilfe der Bürger nicht nur kurzfristig benötigt wird. Laut Cahen sei eine langjährige Solidarität vonnöten. Die Integrationsministerin verweist vor diesem Hintergrund auf mögliche Patenschaften für Flüchtlingsfamilien.
Bezüglich der Unterbringung der Flüchtlinge warnte Cahen vor einer Zuspitzung der Wohnsituation im Herbst. Aus diesem Grund sei die Regierung dabei, angemessene Standorte zu suchen. „Eine optimale Lösung wären ehemalige Hotels, die bereits eine Grundausstattung besitzen. Notfalls werden die Menschen in Containern untergebracht“, so die Ministerin gegenüber RTL. Eine Unterbringung in Zelten müsste unbedingt verhindert werden.
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