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«Es erinnerte an die Fütterung von Tieren»

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Aktivisten haben bei einem Besuch im Flüchtlings-Auffanglager in Röszke heimlich die Essensvergabe gefilmt. Es sind verstörende Bilder.

Das Auffanglager Röszke befindet sich in Ungarn an der Grenze zu Serbien. Tagtäglich kommen Tausende Flüchtlinge an und müssen hier auf ihre Weiterreise warten. Ein Team von Aktivisten, bestehend aus Michaela Spritzendorfer-Ehrenhauser, Klaus Kufner und Ilse Lahofer befand sich in der Nacht vom 9. auf den 10. September im Lager.

Das Team hat die Essensvergabe dort heimlich gefilmt. Der österreichische Grünen-Politiker Alexander Spritzendorfer hat es dann auf Youtube hochgeladen. Auf den Bildern sieht man wie sich Hunderte von Menschen vor ein paar Polizisten tummeln, die Essen in die Menge werfen. Die Menschen stürzen sich auf die Nahrung. Das Team filmt auch ein Mädchen das am Rand der Austeilungsstelle einen Zaun hochklettert.

Wiederholte Ausschreitungen

«Es erinnerte an die Fütterung von Tieren in ihrem Gehege, wie Guantanamo in Europa», sagt Klaus Kufner, einer der drei Aktivisten vor Ort. Das Auffanglager Röszke war in letzter Zeit öfters in den Medien wegen auffallender Menschenverachtung. Auch die Bilder der Kamerafrau, die vor ein paar Tagen ihren Job verlor, weil sie nach Flüchtlingen trat die vor der Polizei wegliefen, wurden in Röszke aufgenommen.

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