Dienstag27. Januar 2026

Demaart Zu Demaart

Headlines

Sohn in die Waschmaschine gesteckt

Sohn in die Waschmaschine gesteckt
(uli Deck)

Jetzt weiterlesen !

Für 0,99 € können Sie diesen Artikel erwerben.

Oder schließen Sie ein Abo ab.

ZU DEN ABOS

Sie sind bereits Kunde?

Der Vater in Frankreich, der seinen Sohn in eine Waschmaschine gesteckt und somit getötet hat, muss für 30 Jahre ins Gefängnis.

Ein Franzose hat seinen dreijährigen Sohn in eine Waschmaschine gesteckt und so getötet: Dafür hat ein Gericht bei Paris den Mann nach Angaben des Nachrichtensenders France Info am Freitag zu 30 Jahren Haft verurteilt. Die Mutter muss wegen Beihilfe zum Mord und Gewaltanwendung zwölf Jahre ins Gefängnis.

Der damals 33-jährige Vater hatte 2011 seinen Sohn zur Strafe für ungezogenes Benehmen in die Maschine gesteckt und diese in Gang gesetzt. Der Kleine hatte das Bild eines Klassenkameraden ins Klo geworfen. «Ich habe schon viele Prozesse hinter mir, aber so etwas Entsetzliches habe ich noch nicht erlebt», zitierte die Zeitung «Le Figaro» den Staatsanwalt Eric de Valroger auf ihrer Webseite.

Vor Gericht hatte der Vater zunächst behauptet, das Kind sei die Treppe heruntergefallen. Die Eltern sind beide arbeitslos. Der Vater war als gewalttätig bekannt, und hatte nach Zeugenangaben den Kleinen früher stundenlang in einen Schrank eingesperrt. Die Familie wurde von Sozialdiensten beobachtet.

Zum selben Thema:

«Eiskalt, ganz nackt, ganz weiß und ausgerenkt»