Dienstag27. Januar 2026

Demaart Zu Demaart

Headlines

Die «Rout Bréck» wird renoviert

Die «Rout Bréck» wird renoviert
(Fabrizio Pizzolante)

Jetzt weiterlesen !

Für 0,99 € können Sie diesen Artikel erwerben.

Oder schließen Sie ein Abo ab.

ZU DEN ABOS

Sie sind bereits Kunde?

In ein paar Wochen beginnen die Renovierungsarbeiten an der Grande-Duchesse Charlotte-Brücke, besser bekannt unter dem Namen "Rout Bréck" in Luxemburg.

Die «Rote Brücke» soll saniert werden. Die Arbeiten an der Grande-Duchesse Charlotte-Brücke umfassen u.a. die komplette Erneuerung des Überbaus, den Ausbau der Brücke, den Ersatz der Gehwege und das Anbringen von zusätzlichen Netzwerken. Des Weiteren wird die Brücke fit für die Tram gemacht. Auch die Geländer und der Korrosionsschutz werden erneuert.

Seit Juli laufen die Vorbereitungen für die Renovierung der Brücke. Die Arbeiten sollen Anfang Oktober beginnen, heißt es. Die Arbeiten sind nicht ohne Folgen für den Verkehr. Zwei Spuren bleiben in beiden Richtungen zugänglich, versichert jedoch der Bauherr, der Fonds du Kirchberg. Während den Arbeiten wird der Verkehr aber teilweise umgeleitet. Man versuche so gut wie möglich Staus zu verhindern, beteuert das Infrastrukturministerium. Die Arbeiten sollen 2017 beendet sein.

Auch unter der Brücke wird gearbeitet

Unter der «Roten Brücke» sind auch Arbeiten imgange. Dort soll eine Haltestelle für den Zug und die Tram entstehen sowie ein Standseilbahn, der das Tal mit dem Kirchberg-Plateau verbindet. Dort sei man im Zeitplan, wurde kürzlich der Presse versichert.

Die Großherzogin-Charlotte-Brücke oder „Rote Brücke“ verbindet das Europaviertel auf dem Kirchberg-Plateau mit dem Stadtzentrum. Sie überspannt den Stadtteil Pfaffenthal in einer Höhe von 74 Meter über der Alzette. Sie ist 355 Meter lang bei einer Stützweite von 234 Metern. Ihre Breite liegt bei 25 Metern. Die Konstruktion wiegt über 4.900 Tonnen. Die Brücke wurde vom Architekten Egon Jux entworfen und 1965 fertiggestellt. Sie wurde am 24. Oktober 1966 eingeweiht.

Traurige Berühmheit erlangte die Brücke, weil sie Selbstmörder anzog. Deshalb wurde vor 15 Jahren eine Schutzwand aus Plexiglas installiert, die Sprünge von der Brücke verhindern soll.

Lesen Sie auch:

«Exit Porte de l’Europe»