«Der technologische Fortschritt ist am Anfang des Bildungsweges ein anderer als am Ende. Die Gesellschaft erfindet sich neu. Das Bildungssystem darf diese Entwicklung nicht ignorieren», sagt Claude Meisch (DP) am Montag zum Schuljahresanfang 2015/16.
Der Bildungsminister hat insgesamt 85 Reformen vorgesehen um «den Graben zwischen der Gesellschaft und der Schule zu überwinden.» Zu den Reformen gehören unter anderem die Gründung des «Luxembourg Centre for Educational Studies». Dieses Zentrum wird ein luxemburgisches Verlagshaus für didaktisches Material errichten.
Flüchtlingskinder
Des Weiteren wird das «Luxembourg Centre for Educational Studies» an Forschungen zum Bildungswesen teilnehmen. Claude Meisch teilte zudem mit, dass die Schulen eine größere Autonomie erhalten sollen, um sich so ein eigenes Profil zulegen zu können.
Ziel ist es, ein Bildungswesen aufzubauen, das auf die verschiedenen Bedürfnisse der Schüler eingeht. Letztlich wies der Bildungsminister darauf hin, dass das Bildungsministerium eine Taskforce ins Leben gerufen hat, um die Einschulung der Flüchtlingskinder besser koordinieren zu können.
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