Frankreich nimmt zunächst 24.000 Flüchtlinge auf. Es brauchte Zeit, bis sich die Gesellschaft, die Unternehmen und der Sport für die Flüchtlinge einsetzten. Jetzt kommen die ersten Engagements. Der Fußballclub Paris St. Germain (PSG) stellt eine Million Euro zur Verfügung, die Großbank BNP Paribas kommt mit fünf Millionen daher.
In beiden Fällen wird das Geld von den Stiftungen des Clubs und der Bank zur Verfügung gestellt. Der Fußballclub arbeitet mit dem Flüchtlingswerk der UN und mit der Organisation „secours publique“ zusammen, um Projekte zu finanzieren.
Die Bank arbeitet mit den Organisationen „Ärzte ohne Grenzen“, CARE und dem französischen Roten Kreuz zusammen. BNP Paribas hat dazu ihren Fonds „Not und Hilfe“ (Urgence et Développement) aktiviert, der mit diesen Organisationen kooperiert. Der Fonds sammelt Geld. Die gesammelte Summe wird dann von der Bank jeweils verdoppelt. Der Fonds unterstützt über die Organisationen hinaus Hilfsprojekte für Flüchtlinge, in den sich Mitarbeiter der bank engagiert haben.
Seit seiner Gründung im Jahr 2012 hat der Hilfsfonds der BNP Paris zehn Spendensammlungen durchgeführt und an Ärzte ohne Grenzen, CARE und das französische Rote Kreuz 1,65 Millionen Euro überwiesen.
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