Die Statistikbehörde Eurostat hat ihre Angaben für die Preisentwicklung in der Eurozone im August nach unten korrigiert. Die Verbraucherpreise stiegen demnach im vergangenen Monat nur um 0,1 Prozent, wie die Behörde am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. In ihrer ersten Schätzung war sie von 0,2 Prozent ausgegangen. Zwischen Dezember und März waren die Preise in der Eurozone erstmals seit 2009 über mehrere Monate gesunken.
Um das Risiko einer Deflation abzuwenden, hatte die Europäische Zentralbank (EZB) Anfang März ein groß angelegtes Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren im Wert von 60 Milliarden Euro pro Monat gestartet. Es soll bis September 2016 laufen, womit die Notenbank mehr als eine Billion Euro in den Markt pumpen würde.
Anfang September hatte EZB-Chef Mario Draghi aber angekündigt, die Zentralbank könne das Programm auch falls nötig verlängern.
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