Montag26. Januar 2026

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Solange muss man für einen «Big Mac» arbeiten

Solange muss man für einen «Big Mac» arbeiten
(dpa/Christoph Schmidt)

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In Luxemburg verdient man im Durchschnitt bereits in zehn Minuten genug, um sich einen "Big Mac" kaufen zu können. In Nairobi muss man dafür fast drei Stunden schuften.

Zürich und Genf sind nach einer Erhebung der Schweizer Großbank UBS derzeit die teuersten Städte der Welt. Luxemburg-Stadt finden sich im globalen Preisniveau-Vergleich auf Platz 21. Paris liegt einen Punkt vor uns (20). Brüssel landet auf Platz 27. Berlin kommt auf Platz 38.

Allerdings sind nach der am Donnerstag veröffentlichten Studie (Link) auch die Einkommen in Zürich und Genf Weltspitze. Dort sowie in Luxemburg sei der durchschnittliche Nettostundenlohn am meisten wert, weil damit am meisten Waren und Dienstleistungen gekauft werden könnten. Für die Studie wurde ein standardisierter Korb aus 122 Waren und Dienstleistungen sowie die jeweiligen Löhne verglichen.

Kaufkraft

In Zürich, Genf und Luxemburg verdient man durchschnittlich 19 Mal mehr als in Nairobi, Jakarta und Kiew. Bei der Binnenkaufkraft schlägt Luxemburg alle. Wird der Nettostundenlohn als Benchmark herangezogen, verfügen Arbeitende in Luxemburg über die höchste Kaufkraft. Sie ist bei uns zehnmal höher als in Jakarta, das 2015 die niedrigste Kaufkraft unter den untersuchten Städten aufwies, heißt es in der Studie.

So verdient man in Luxemburg im Durchschnitt bereits in zehn Minuten genug, um sich einen Big Mac kaufen zu können. Dafür müssen Angestellte in der kenianischen Hauptstadt Nairobi fast drei Stunden arbeiten. Ein iPhone 6 (mit 16 GB Speicher) können sich Angestellte in Luxemburg laut UBS nach 28,2 Arbeitsstunden leisten – in Brüssel nach 46,1, in Paris 42,2 und in Berlin nach 43,3 Stunden. In Nairobi muss man hingegen 468 Stunden für das gleiche Smartphone ackern.