Damit solle Flüchtlingen den Weg abgeschnitten werden, so der ungarische Premierminister Viktor Orban am Freitag in einem Rundfunkinterview. Hunderte Soldaten und Polizisten seien zur Grenze geschickt worden. Viktor Orban erklärte weiterhin, der Bau des Zauns werde bis Freitagabend abgeschlossen sein. Er will die 41 Kilometer Grenze schließen, die nicht von der Drau, einem Seitenfluss der Donau, abgeschottet werden.
Am Dienstag hatte Ungarn schon seine Grenze zu Serbien abgeriegelt. «Es gilt die gleichen Maßnahmen wie an der serbisch-ungarischen Grenze umzusetzen», so der Regierungschef. Mittlerweile arbeiten 600 Soldaten am Zaun, im Laufe des Tages werden 500 weitere zur Grenze geschickt, am Wochenende sollen es 700 sein.
Kroatien hat einem Medienbericht zufolge am Donnerstagabend wegen des Zustroms von Flüchtlingen sieben Grenzübergänge zu Serbien geschlossen. Dabei handele es sich um eine vorübergehende Maßnahme, berichtete das kroatische Staatsfernsehen HRT unter Berufung auf das Innenministerium. Der wichtige Übergang auf der Schnellstraße Belgrad-Zagreb war davon nicht betroffen.
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