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Luxemburger Soldaten nach Litauen

Luxemburger Soldaten nach Litauen
(Pierre Matge)

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Der Ministerrat beschloss am Freitag die Beteiligung von 46 Luxemburger Soldaten an einer NATO-Mission in Litauen. Des Weiteren soll der Kampf gegen den Darmkrebs verstärkt werden.

Der Ministerrat, der am Freitag zusammenkam, gab grünes Licht zur Beteiligung der Luxemburger Armee an der NATO-Mission RAP. RAP steht für „Readiness Action Plan“, eine Antwort auf neue Sicherheits- Herausforderungen. Der Luxemburger Beitrag zu RAP ist die Entsendung von Militär nach Litauen, wo sich die Soldaten mit Militärangehörigen aller NATO-Staaten abwechseln werden, um die Sicherheit des baltischen Landes zu garantieren.

Solden

Der Ministerrat legte am Freitag die Termine für den Winter- und den Sommerschlussverkauf fest. Die Wintersolden werden vom 2. bis zum 30. Januar 2016 dauern, die Sommersolden laufen zwischen dem 25. Juni und dem 23. Juli.

Dass der potenzielle Unsicherheitsfaktor in dem Land an der Nordflanke des atlantischen Bündnisses laut Regierung von der russischen Armee ausgeht, steht zwar nicht im Bericht des Presseinformationsdienstes über die Arbeiten des Ministerrates, geht aber recht klar aus der NATO-Internetseite hervor.

46 Soldaten reisen ins Baltikum

46 Luxemburger Soldaten werden sich einem belgischen Kontingent anschließen und werden in der Periode vom 28. September bis zum 1. November gemeinsam mit Belgiern und Litauern mehrere Trainingsoperationen durchführen. Die Dingos und die Drohnen der Luxemburger Armee werden hierbei u.a. zum Einsatz kommen.

Die Regierung beschäftigte sich am Freitag außerdem mit der Flüchtlingskrise und bereitete das Land logistisch auf die Aufnahme einer großen Zahl von Menschen vor.

Darmkrebs

Weiter wurde beschlossen, ein Früherkennungsprogramm von Darmkrebs zu starten. Die Bekämpfung dieser Krebsform ist eine der Prioritäten des nationalen Krebsplans, den der Ministerrat im Juli dieses Jahres verabschiedet hat. Ziel ist es, Darmkrebs möglichst früh zu diagnostizieren, was zu einer Verringerung der Sterblichkeitsrate um 20 bis 30 Prozent führen kann. Die Behandlungskosten sinken durch eine frühe Behandlung ebenfalls, da in einem frühen Stadium weniger aufwändige Therapien eingesetzt werden müssen.

Das Programm wird sich an die Bevölkerung im Alter zwischen 55 und 74 Jahren wenden, die Hauptrisikogruppe für diese Krebsform. Etwa 70.000 Menschen werden eingeladen, an der Vorsorge teilzunehmen. Zu dieser gehört ein immunochemischer Test des Stuhls, der in einem Zweijahresrythmus durchgeführt wird, sowie eine Darmspiegelung („coloscopie“) die von einem Facharzt durchgeführt wird. Die Finanzierung des Programms wird vom Gesundheitsministerium und der Gesundheitskasse (CNS) übernommen. Es wird damit gerechnet, dass auf diese Weise etwa 550 Krebsfälle pro Jahr frühzeitig entdeckt werden können.

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