Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, schlug am späten Montagabend ein Kolumbianer einem Briten sein Trinkgefäß ins Gesicht. Der Brite erlitt tiefe Schnittwunden im Gesicht, die genäht werden mussten. Der Kolumbianer sollte dem Haftrichter vorgeführt werden.
In einem anderen Zelt griff wenig später im Streit ein Deutscher zum Maßkrug und traf damit einen Australier ins Gesicht – Platzwunde, Sanitätsstation. Angesichts der hohen Zahl von sechs Millionen Besuchern und ihres erheblichen Bierkonsums geht es auf dem größten Volksfest der Welt aber vergleichsweise friedlich zu.
Flüchtlinge
Mit viel Bier, reichlich Promis hat in München am vergangenen Wochenende das Oktoberfest begonnen. Bis zum 4. Oktober werden gut sechs Millionen Besucher erwartet. Sie müssen für die Maß Bier überall mehr als zehn Euro zahlen.
Das Oktoberfest steht in diesem Jahr im Zeichen der Flüchtlingskrise. Die Behörden wollen die Ströme der Wiesn-Besucher und der Flüchtlinge am Münchner Hauptbahnhof trennen. Die Stadt München will die Wiesn-Bierzelte nach dem Oktoberfest nicht als Notunterkünfte für Flüchtlinge nutzen.
Ein entsprechender Antrag wurde am Dienstag im Wirtschaftsausschuss des Stadtrates ohne Debatte einstimmig abgelehnt, wie ein Sprecher mitteilte.
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