Im Zuge der aktuellen Flüchtlingskrise in Europa meldet sich jetzt auch die Katholische Kirche in Luxemburg mit einem Solidaritätsappell zur Wort. Jede Privatperson, jede Gemeinschaft in Luxemburg, die leerstehenden Wohnraum hat, sollte diesen für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung stellen, fordert Erzbischof Jean-Claude Hollerich in einem Brief an den Gläubigen am Samstag.
Vor allem Kirchenfabricken, sollten überlegen, Grundstücke für provisorische Flüchtlingsunterkünfte frei zu stellen. Wer eine leerstehende Wohnung hat, sollte diese an Flüchtlinge vermieten, schlägt der Erzbischof vor.
Eigenes Projekt
Die Katholische Kirche will selbst mit einem Projekt namens «Reech eng Hand – Reech Deng Hand» in der Flücktlingsproblematik aktiv werden. Dieses befasst sich mit der Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerber in Luxemburg.
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