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Es gibt eine Einigung

Es gibt eine Einigung
(AFP/Iakovos Hatzistavrou)

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Mit großer Mehrheit entscheiden sich die EU-Innenminister am Dienstag für eine Verteilung der Flüchtlinge.

Die EU-Innenminister haben bei ihrem Sondertreffen per Mehrheitsbeschluss die Umverteilung von 120.000 Flüchtlingen in Europa beschlossen. Die Entscheidung sei «durch eine große Mehrheit von Mitgliedstaaten» gefasst worden, teilte die luxemburgische EU-Ratspräsidentschaft am Dienstag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit.

Gegen die Umverteilung von Flüchtlingen aus stark belasteten Ankunftsländern wie Italien und Griechenland hatte sich bis zuletzt eine Reihe osteuropäischer Staaten gewehrt.

Quotengegner

Laut dem tschechischen Innenminister Milan Chovanec stimmten nun sein Land, Rumänien, die Slowakei und Ungarn dagegen. Finnland habe sich enthalten, schrieb er auf Twitter. Diplomaten bestätigten, dass die EU-Innenminister einen Beschluss mit qualifizierter Mehrheit fassten.

Der Streit um die Umverteilung blockiert seit Monaten ein abgestimmtes Vorgehen der Europäer in der Flüchtlingskrise. Nach einem gescheiterten Innenministertreffen in der vergangenen Woche hatte unter anderem Deutschland für die nächste Sitzung mit einem Mehrheitsbeschluss gedroht.

Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, in den kommenden beiden Jahren 120.000 Flüchtlinge aus den stark belasteten Ländern Italien, Griechenland und Ungarn über verbindliche Quoten auf die anderen EU-Staaten zu verteilen. Ungarn als Quotengegner lehnte es für sich aber ab, entlastet zu werden.

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