Luxemburg wappnet sich für die Aufnahme von Hunderten von Flüchtlingen. Täglich kommen bis zu 40 Menschen hierzulande an. Der nasskalte Herbst steht vor der Tür, die Menschen müssen irgendwo untergebracht werden. Vor 14 Tagen hat die Regierung einen Maßnahmenkatalog auf den Weg gebracht.
Zahlreiche alte Gebäude und Einrichtungen wurden in den vergangenen Tagen «reaktiviert», darunter Gebäude der ehemaligen Logopädie in Strassen. Räume wurde geputzt, die Wasser- und Stromzufuhr auf Vordermann gebracht sowie Betten, Tische und Schränke installiert.
Registrierung in Strassen
Die Luxemburger Armee organisierte den logistischen Teil (Link) , spendete Material und half mit der nötigen Manpower vor Ort.
Der neue Standort in Strassen wird in den kommenden Monaten als «bureaux d’accueil pour primo-arrivants» dienen. Hier kommen bis zu 300 Flüchtlinge unter. Nach der Registrierung bekommen sie einen Raum, ein Bett oder werden einem anderen Flüchtlingsheim im Land zugeteilt.
Vor Ort werden die Menschen von Erziehern, Sozialpädagogen und Lehrpersonal betreut. In Strassen wurde auch eine Schule eingerichtet. Ziel ist es, dass die Menschen so schnell wie möglich in Luxemburg integriert werden.
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