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Fremdsprachen lernen ist «in»

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Vier von fünf Kindern in Europa erlernen mittlerweile schon in der Grundschule eine Fremdsprache. In Luxemburg sind es sogar zwei.

Fast 82 Prozent aller Grundschüler in der EU lernen mindestens eine Fremdsprache. Rund fünf Prozent der Grundschüler haben es sogar schon mit zwei oder noch mehr Fremdsprachen zu tun, wie das Europäische Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte.

Englisch war demnach mit Abstand die am weitesten verbreitete Fremdsprache, wie das Amt unter Berufung auf die jüngsten verfügbaren Daten aus dem Jahr 2013 ausführte. Auch im Sekundarbereich I, der auf die Grundschule folgt, lernen die allermeisten Schüler in Europa Englisch, nämlich fast 96 Prozent. Französisch lernt immerhin ein gutes Viertel der Sekundarschüler. Deutsch als Fremdsprache lernten 2013 in der EU rund 2,9 Millionen Schüler der Sekundarstufe, was laut Eurostat einem Anteil von 16,3 Prozent und somit dem dritten Platz entsprach. Dahinter rangierten Spanisch, Russisch und Italienisch.

Mindestens drei Sprachen

In Luxemburg lernen 16 Prozent der Grundschüler in der eine Sprache, so Eurostat. 84 Prozent werden sogar in zwei Sprachen eingewiesen: Deutsch und Französisch. Im zweiten Jahr des Sekundarunterrichts kommt dann im Großherzogtum bei 53 Prozent der Schüler noch Englisch hinzu, sodass viele Absolventen der Sekundarschule mindestens drei Fremdsprachen beherrschen. In Luxemburg sind Französisch, Deutsch und Luxemburgisch laut Eurostat die offiziellen Amtssprachen.

Schlusslicht im EU-Vergleich ist Portugal mit einem Anteil von nur rund 35 Prozent, die eine Fremdsprache lernen.

Anlass der von Eurostat herausgegebenen Daten ist der Europäische Tag der Sprachen am Samstag.

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