Die Unterredung Russlands Staatschef Wladimir Putin und US-Präsident Barack Obama sei für Montag vereinbart worden, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag laut russischen Nachrichtenagenturen. Ein US-Regierungsvertreter sagte in Washington, Obama habe dem von Putin vorgeschlagenen Treffen zugestimmt. «Es wäre unverantwortlich, nicht zu versuchen, über ein Engagement auf höchster Ebene Fortschritte zu erzielen», sagte er.
Hauptthema der Begegnung dürfte der Konflikt in Syrien sein. Die USA werfen Russland vor, seine Militärpräsenz in Syrien verstärkt zu haben. Moskau ist einer der letzten Verbündeten des syrischen Staatschefs Baschar al-Assad, dessen Land sich seit viereinhalb Jahren im Bürgerkrieg befindet und in Teilen von verschiedenen islamistischen Milizen kontrolliert wird.
Noch mehr Extremisten
Die USA warnen, dass ein direktes Eingreifen der russischen Streitkräfte in den Konflikt an der Seite Assads noch mehr Extremisten anziehen, Assad als Machthaber festigen und den Weg hin zu einer Lösung des Konflikts versperren könnte. Russland bemüht sich derweil um eine erweiterte Koalition im Kampf gegen den IS.
Peskow zufolge wurde auch ein Treffen Putins mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe in New York vereinbart. Bei der alljährlichen UN-Generaldebatte kommen Staats- und Regierungschefs aus aller Welt am Sitz der Vereinten Nationen zusammen, um vor der UN-Vollversammlung zu sprechen und sich auch am Rande auszutauschen.
Zu Demaart
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