Der Sommermonat August hat keine Bewegung auf dem europäischen Arbeitsmarkt gebracht: Die Arbeitslosenquote in der Eurozone verharrte bei 11,0 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Auch in der gesamten EU mit 28 Staaten blieb der Wert mit 9,5 Prozent unverändert. EU-weit waren damit im August 23,02 Millionen Menschen ohne Job, in den Ländern der Währungsunion 17,6 Millionen.
In absoluten Zahlen gab es zwischen Juli und August einen geringfügigen Rückgang der Erwerbslosen: um 33.000 in der EU und um 1000 in der Eurozone. Deutschland hatte im August nach den Eurostat-Zahlen mit 4,5 Prozent erneut die niedrigste Arbeitslosenquote in der gesamten EU – und lag damit auch deutlich unter den USA, für die Europas Statistiker eine Quote von 5,1 Prozent angaben. Am schwierigsten war die Lage nach den letzten verfügbaren Zahlen weiterhin in Griechenland (25,2 Prozent im Juni) und Spanien (22,2 Prozent). In Luxemburg lag die Quote bei 5,9 Prozent.
Die Jugendarbeitslosigkeit lag den Angaben zufolge im August in der Eurozone bei 22,3 Prozent und in der gesamten EU bei 20,4 Prozent. EU-weit betraf dies 4,61 Millionen junge Menschen, wie Eurostat mitteilte. Am stärksten betroffen war im August Spanien, wo fast die Hälfte der jungen Erwerbsbevölkerung unter 25 Jahren ohne Job war (48,8 Prozent). Nicht viel besser war die Lage in Griechenland, wo dies nach den letzten verfügbaren Zahlen vom Juni 48,3 Prozent dieser Bevölkerungsgruppe betraf.
Lesen Sie ebenfallls:
Arbeitslosigkeit auf drei Jahres-Tief
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können