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166 Millionen für ein Grundbedürfnis

166 Millionen für ein Grundbedürfnis

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Wasser (trinken) ist ein menschliches Grundbedürfnis. Die Sebes investiert 166 Millionen Euro für die zukünftige Absicherung.

Das Obersauer-Stausee-Trinkwassersyndikat produziert derzeit durchschnittlich 55.000 Kubikmeter Trinkwasser pro Tag, mit einer Spitzenkapazität von ca. 72.000 und zusätzlich möglichen 38.000 durch Tiefenbohrungen. Dies deckt im Durchschnitt 50% des Verbrauchs von ganz Luxemburg ab. Der Rest kommt von Grundwasser-Quellen.

25 Cent

Stichwort kostendeckender Wasserpreis: In der Amortisierungsphase rechnen die Verantwortlichen mit 35 Cent Mehrkosten pro Kubikmeter für den Verbraucher, was sich anschließend bei 25 Cent stabilisieren sollte.

Die neue Anlage wird eine Gesamtkapazität von 110.000 Kubikmeter/Tag bekommen, sowie qualitativ bessere Filterungsanlagen. U.a. kommen Membran- und UV-Licht-Filter dazu, eine Neuheit bei der Sebes.

Die Anlage wird beim bisherigen Behälter in Eschdorf errichtet; dessen Kapazität wird von 35.000 auf 50.000 Kubikmeter erhöht.

Kostenpunkt 166 Millionen

Der Kostenpunkt liegt bei 166 Millionen Euro, getragen zu 50% vom Staat und 50% von der Sebes, demnach den Gemeinden. Das Finanzierungsgesetz passierte letzte Woche den Ministerrat, auch alle anderen Prozeduren laufen. Sebes-Direktor Georges Kraus hofft auf einen Baubeginn Anfang 2017, und einen Start der Produktion Mitte 2020.

Dies alles um wachsender Bevölkerungs- und Grenzgängerzahlen Rechnung zu tragen. Denn der Verbrauch steigt stetig, auch wenn Verbraucher mittlerweile viel sparsamer mit der Ressource Wasser umgehen. Das zeigen alle Statistiken.

Alle technischen Details: in der Tageblatt-Ausgabe vom 2. Oktober.

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