Der Ministerrat beschloss an Freitag, dass der Radiosender «100komma7» eine zweite Frequenz bekommt. Das Programm des öffentlich-rechtlichen Senders kann jetzt auch auf 95,9 gehört werden. Durch die neue Frequenz soll vor allem die Abdeckung im Norden des Landes verbessert werden, sagte Premierminister Xavier Bettel beim Pressebriefing am Freitag.
In seinem Jahresbericht vom letzten Jahr beklagten sich die Verantwortlichen des Senders, dass sie besonders im Norden und Nord-Westen des Landes nicht überall gehört werden können. Zwischen 15 und 27 Prozent hätten keinen Zugang zum Programm des Senders, wurde betont.
100.000 hören «100komma7»
Laut einer TNS-ILRES Plurimedia-Studie von 2014 liegt die tägliche Einschaltquote von «100komma7» zwischen 4,5 und 8 Prozent. Innerhalb einer Woche hören zwischen 20,1 und 30,5 Prozent der Bevölkerung den Sender. Das macht eine Hörerschaft von etwa 100.000 Personen.
Der Sender wurde durch ein Gesetz am 27. Juli 1991 geschaffen. Seit 1993 ist er auf Sendung. Als öffentlich-rechtliche Radioanstalt wird er über eine staatliche Dotation finanziert.
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