Die Grenzpolizei klopfte um sechs Uhr an die Türen der Air France Mitarbeiter, frühest möglicher Zeitpunkt für eine Festnahme in Frankreich. Die sechs Mitarbeiter sollen dem Cargobereich der Fluggesellschaft angehören. Während die Grenzpolizei zu Festnahmen schritt, zog das Unternehmen selbst erste Konsequenzen. Fünf Mitarbeiter erhielten Abmahnungen, fünf weitere wurden vorläufig von der Arbeit freigestellt. Bei den Ermittlungen nutzten Polizei und Unternehmen Fotos, Video und Fernsehaufnahmen.
Die französische Gewerkschaft rief zu einer Protest-Demonstration gegen die Festnahmen und Freistellungen auf und zog zum Sitz der Grenzpolizei, die zuständig ist, weil der Flughafen als Grenze betrachtet wird. Der Sozialplan der Fluggesellschaft Air France sieht den Abbau von 2.900 Arbeitsplätzen vor.
Zerrissene Kleidung
Der Sozialplan wird von den Gewerkschaften CGT und Force Ouvrière als Gewalt gegen die Mitarbeiter betrachtet, die ihnen das Recht gibt, sich dagegen zu wehren. Mitarbeiter des Unternehmens hatten eine Sitzung des erweiterten Bertriebsrates gestürmt. Vorstandsmitglieder wie der Personalchef mussten aus dem Gebäude flüchten und sich mit zerrissener Kleidung retten.
Mitarbeiter vertreiben @airfrance-Chefs. Denen bleibt nur noch die Flucht über den Zaun. http://t.co/Imrg2eIFiz ^cs
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— SRF News (@srfnews) 5. Oktober 2015
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