«In welchem Stadium befinden sich die Planungsarbeiten für das Nordstad-Lyzeum? Für den Bau dieses Lyzeums wird eine Fläche von etwa 5 Hektar benötigt – sind die entsprechenden Grundstücke bereits vom Staat aufgekauft? Können die Bauarbeiten plangerecht Ende 2018 beginnen?» Das sind die Fragen der Abgeordneten Martine Hansen an den zuständigen Minister in einer parlamentarischen Anfrage.
Die Antworten, gezeichnet Claude Meisch, werden wohl die Wenigsten zufrieden stellen und zudem zu weiteren Diskussionen in diesem Dossier führen. Zur ersten Frage von Martine Hansen gibt Meisch zu verstehen, dass das Bauprogramm derzeit im Rahmen einer Machbarkeitsstudie von den zuständigen Dienststellen der Bautenverwaltung analysiert wird. «Das Bauvolumen und auch der Kostenrahmen werden in einem Vorentwurf geschätzt und anschließend der zuständigen ‚Commission d’analyse critique‘ unterbreitet.»
2018 +
Was das entsprechende Areal zum Bau des neuen Lyzeums anbelangt, sagt Claude Meisch folgendes: «Das aktuelle Programm des Nordstad-Lyzeums sieht neben Klassensälen unter anderem Werkstätten, Laboratorien sowie eine Sportinfrastruktur vor. Des Weiteren sind Außenanlagen mit Bushaltestellen geplant. Für das komplette Projekt werden rund 5 Hektar benötigt. Laut Auskunft des ‚Comité d’acquisition‘ sind die Verhandlungen mit den Grundstückbesitzern noch nicht abgeschlossen.»
Ob plangerecht Ende 2018 mit den Arbeiten begonnen werden kann, steht noch in den Sternen. Bedingt dadurch, dass die erforderlichen Bauterrains noch nicht im Besitz des Staates sind, damit auch der genaue Standort des Lyzeums nicht festgelegt werden kann, könne der Anfangstermin erst dann genauer bestimmt werden, «wenn die Katasterparzellen für den vorgesehenen Bau definiert worden sind».
Zu Demaart
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