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Erstmals seit März fallen sie

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Wegen stark rückläufiger Energiepreise sind die Verbraucherpreise in der Eurozone erstmals seit März wieder gefallen.

Im September seien die Lebenshaltungskosten in der Währungsunion um 0,1 Prozent zurückgegangen, bestätigte die Statistikbehörde Eurostat am Freitag eine erste Schätzung von Ende September. Um denselben Wert fielen die Preise in der gesamten EU aus 28 Staaten.

Am stärksten sanken die Preise in Zypern (-1,9 Prozent), Rumänien (-1,5 Prozent) und Spanien (-1,1 Prozent). Den stärksten Preisanstieg verzeichneten Malta mit 1,6 Prozent sowie Belgien, Portugal und Schweden (jeweils 0,9 Prozent).

Im Vergleich zum August fielen die Preise in 18 EU-Ländern. In vier weiteren bleiben sie unverändert und in sechs stiegen sie. Zwischen Dezember und März waren die Preise in der Eurozone erstmals seit 2009 über mehrere Monate gesunken. Dies hatte Sorge von einer Deflation geschürt – einer wirtschaftlichen Abwärtsspirale mit anhaltend fallenden Preisen und Löhnen. Um dieses Risiko abzuwenden, hatte die Europäische Zentralbank (EZB) Anfang März ein groß angelegtes Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren im Wert von 60 Milliarden Euro pro Monat gestartet. Es soll bis September 2016 laufen, womit die Notenbank mehr als eine Billion Euro in den Markt pumpen würde.

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