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Ein Frau und drei Kinder ertrinken

Ein Frau und drei Kinder ertrinken
(AFP/Dimitar Dilkoff)

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Wieder ertrinken Menschen auf ihrer Flucht vor einer griechischen Insel. Eine Frau und drei Kinder sterben.

Vor der griechischen Insel Kalymnos sind vier Flüchtlinge ertrunken. Die griechische Küstenwache teilte am Samstag mit, es handele sich um eine Frau und drei Kinder. Sie seien gestorben, nachdem ihr Schlauchboot in der Nacht gekentert sei. Ein weiteres Kind werde vermisst. 13 Menschen seien gerettet worden.

In diesem Jahr sind nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) bereits knapp 300 Flüchtlinge in der Ägäis ertrunken. Tödliche Bootsunglücke ereignen sich dort fast jeden Tag. Erst am Donnerstag waren sieben Flüchtlinge, darunter vier Kinder, nahe der griechischen Insel Lesbos ertrunken, die Leiche einer weiteren Frau wurde am Freitag gefunden.

Tausende auf der Flucht

Am Mittwoch starben drei weitere Menschen vor Lesbos, darunter ein Kind und ein Baby. Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR hatten zuletzt deutlich mehr Flüchtlinge versucht, per Boot von der Türkei aus in die EU zu gelangen. Dies könne auf eine kurzzeitige Wetterbesserung zurückzuführen sein.

Es sei aber auch möglich, dass viele Menschen die Flucht noch vor dem Wintereinbruch antreten wollten oder sich aus Sorge vor einer möglichen baldigen Schließung der europäischen Grenzen auf den Weg machten

Tausende Flüchtlinge, vor allem aus Syrien, Afghanistan und dem Irak, versuchen jeden Tag von der Türkei aus, nahegelegene griechische Inseln zu erreichen, um in die Europäische Union zu gelangen. Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR sind in diesem Jahr bereits rund 400.000 Flüchtlinge in Griechenland angekommen.

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